Beratung

Beratungsformate

„Supervision (und Coaching) ist ein regelgeleiteter und systematischer Lern- und Arbeitsprozess in dem Fragen aus dem beruflichen Kontext reflektiert werden. Supervision wird im Sozialbereich, im Gesundheitssektor, in Verwaltung und Schule oder (…) in Unternehmen durchgeführt.“

[Quelle: „Methodenintegrative Supervision“ v. Albrecht Boeckh / Dozent Masterstudiengang Supervision EH Freiburg]

Einzelsupervision

Rollenklärung im Blick auf die Arbeit mit Klienten*innen (Fallbesprechung), individuelle Themen, Führungsfragen, Karriereplanung, Förderung der (Selbst)Reflexion zur Erreichung eigener Ziele, zur bewussten Selbstveränderung und Selbstentwicklung; Förderung der Selbsteinschätzung und der eigenen Rolle; eigene Handlungsfähigkeit fördern

 

Coaching

Unterscheidet sich zur Supervision dadurch, dass es hierbei um den/die Ratsuchende*n selbst geht,  nicht um deren Klientel bzw. Kunden*innen.

Die für das Coaching verwendeten Methoden sind der Supervision ähnlich.

Eine Art Hilfe zur Selbsthilfe, bei der die Coach Impulse setzt, Perspektivenwechsel ermöglicht, der vom Coachee aus eigener Kraft / Erfahrung nicht vollzogen werden kann.

Unterstützung bei selbst gesteckten Zielen, wie Ausbildungs- oder Stellensuche, Führungsfragen, Karriereplanung, Umstrukturierungen, Hilfestellung in der Leitung von Mitarbeitern*innen, o.ä.

Leitungssupervision

Blick auf das eigene Leitungsverhalten, die eigene Position („Sandwich–Position“) zwischen den unterschiedlichsten Mitarbeiter*innen und ihren eigenen Vorgesetzten.

Die Selbsteinschätzung ist häufig abhängig von der Einschätzung der Mitarbeiter*innen. Förderung und Reflexion der eigenen kongruenten Rolle, entsprechend dem Selbstkonzept.

Gruppen(Fall)supervision

Behandelt klienten*innenbezogene Anliegen der Supervisanden*innen.

Die Gruppe kommt entweder aus verschiedenen Einrichtungen, kann von derselben Profession oder auch von unterschiedlichen Berufsfeldern zusammen kommen. Fallsupervision kann mit Personen eines Teams / einer Einrichtung stattfinden.

Die Supervisionsgruppe bietet die Möglichkeit mit Rollenspiel und Aufstellungen zu arbeiten. Die Gruppe ist gleichzeitig Ressonanzquelle/-körper für die Falldynamik.

Teamsupervision

Ist eine Methode Arbeitsteams zu unterstützen. Die Zusammenarbeit zu verbessern. Hierbei handelt es sich häufig um das Aushandeln von verschiedenen Rollen / Freiräumen, dem gegenseitigen Umgang, kooperative Themen, Bearbeitung von Spannungen oder Konflikten, Überprüfung der klienten*-/kunden*innenbezogenen Arbeit;

Teamentwicklung ist der Teamsupervision verwandt, wird speziell bei neu installierten Teams zur Teamfindung und Verbesserung der Kooperation eingesetzt.

Ausbildungssupervision

Gehört bei vielen Ausbildungen im sozialen und beratend/therapeutischen Bereich in der Phase zur Ausbildung, in welcher die Studenten*innen bereits mit Klienten*innen arbeiten. Hierbei geht es um das Erlernen einer Profession, Klärung der beruflichen Identität, Integration der Ausbildungsinhalte in die berufliche Rolle, Fallarbeit, etc.

Beratung und Begleitung

für Kinder, Jugendliche und (junge) Erwachsene;
bei persönlichen Krisen & Fragestellungen unterschiedlichster Art,
wie z.B. Übergang Schule/Beruf oder Schule/Studium;
Betriebliche Sozialberatung, Kollegiale Beratung, Moderationen, Mediation,
Konfliktberatung, u.v.m.